Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
Cafeteria

Schlucktherapie

Nach Hirnverletzungen und neurologischen Erkrankungen kann es zu Schluckstörungen kommen. Der alltägliche und uns meist unbewusste Vorgang des Schluckens gelingt dann nicht immer richtig und sicher. Die Folgen können häufiges Räuspern und Verschlucken beim Essen & Trinken sein. Bei schweren Formen der Schluckstörung kann dies gefährlich oder sogar lebensbedrohlich werden. Deshalb ist eine sorgfältige fachliche Untersuchung und ggf. Behandlung der Schluckstörung sehr wichtig. 
Normalerweise bemerken wir nur, dass wir schlucken (und auch das nicht immer). Wir wissen aber meist nicht wie wir schlucken. Dieser alltägliche Vorgang erscheint uns einfach und selbstverständlich. Tatsächlich müssen beim  Schlucken mehr
als 50 Muskelpaare koordiniert werden – und das oft in Bruchteilen einer Sekunde. Wir schlucken mit einem fein abgestimmten System, in dem Spüren und Bewegen „Hand in Hand“ arbeiten. So gelingt es uns, dass Speisen in den Magen gelangen und
unsere Atemluft in die Lunge.

Verschlucken

Geht bei diesem Vorgang etwas schief, dann kennen wir das als „Verschlucken“. Das kommt im Alltag vor, vor allem wenn man
abgelenkt ist, oder gleichzeitig versucht zu sprechen und zu essen. Beim Verschlucken, gelangt Nahrung in den Kehlkopf (den
Eingang zur Luftröhre). Normalerweise müssen wir dann heftig husten. Nach einer neurologischen Erkrankung kann dies stark gehäuft vorkommen. Möglicherweise gelingt dann auch der Husten nicht oder man spürt nicht, dass etwas „in den falschen Hals“ gekommen ist. Wenn Nahrung in die tiefen Atemwege (Bronchien, Lunge) gelangt (Aspiration), kann dadurch eine lebensbedrohliche Situation mit Lungenentzündung (Pneumonie) entstehen.

Tracheostoma

Ein Tracheostoma ist eine künstliche Öffnung der Luftröhre, die durch ein Röhrchen (Trachealkanüle) offen gehalten wird. Mit Hilfe dieser Kanüle können bei schweren Schluckstörungen Speichel und Nahrungsreste aufgefangen und durch Absaugen entfernt werden. Wenn die Kanüle „geblockt“ ist, kann der betroffene Patient nicht mit Stimme sprechen.

Diagnostik und Behandlung

Schlucktherapeut*innen kommen aus der Logopädie oder der Ergotherapie und sind Spezialisten für die Untersuchung
und Behandlung von Schluckstörungen. Jede Schluckstörung ist anders und jeder Patient braucht einen eigenen Behandlungsplan für seine Schluckstörung. Dabei kann direkt an beteiligten Muskeln oder auch am Spüren im Mund gearbeitet werden. Es können Strategien erlernt werden, wie trotz der Schluckstörung sicheres Essen möglich ist. Oft hilft es auch, die Konsistenz und Auswahl der Speisen an die Möglichkeiten beim Schlucken anzupassen. 

Ansprechpartnerin

Adresse

BDH-Therapiezentrum Ortenau
Leutkirchstraße 34a/b
77723 Gengenbach
Telefon 0 78 03 / 9 66 - 13 12
Telefax 0 78 03 / 9 28 - 94 26
E-Mail senden

 
 
 
 
 

Datenschutzhinweis

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (Youtube-Videos und Google Maps). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.