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Humanoide Roboter als Therapieassistenz in der Neurorehabilitation

17.12.2019

Anlässlich der 26.ten Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) referierte Professor Dr. Thomas Platz, Ärztlicher Direktor Forschung des BDH im Congress Centrum Leipzig (CCL) in einem Plenarvortrag über "Humanoide Roboter als Therapieassistenz in der Neurorehabilitation - Science oder Fiction? Zu Chancen, Risiken und Nebenwirkungen einer Zukunftstechnologie". Mit dem Vortrag wurde auch auf das Verbundforschungsprojekt „E-BRAiN – Evidenzbasierte Robot-Assistenz in der Neurorehabilitation“ aufmerksam gemacht, das im Rahmen des Exzellenzforschungsprogramms des Landes Mecklenburg-Vorpommern seit Juli 2019 durchgeführt wird.

Bild: Thomas Meier, pixabay

Das Gehirn braucht intensive Unterstützung, wenn es etwa durch einen Schlaganfall Schädigungen erlitt und vieles wie Sehen, Sprechen, Bewegen nicht mehr so gut kann. Durch sehr spezifisches und ausreichend intensives Training gelingt eine Funktionserholung oftmals sehr gut. Doch vielfach können die erforderlichen Therapien nicht in genügendem Umfang

verordnet und angeboten werden. Könnte in der Zukunft ein menschenähnlicher Roboter Therapeuten dabei helfen, dass Betroffene mehr intensive Behandlung bekommen können?
Ist das reine Fiktion oder zumindest wissenschaftlich schon greifbar nahe? Aber selbst wenn wir technisch soweit wären, wollen wir das überhaupt? Soll ein Roboter die menschliche
Fürsorge ersetzen und ist es nicht riskant, Behandlung einem Roboter zu übertragen? 

Thomas Platz studierte Humanmedizin an der Universität Heidelberg und der Duke University (Durham, U.S.A) und absolvierte ein Postgraduierten-Diploma in Epidemiologie und Biostatistik an der McGill Universität (Montreal, Kanada). Er promovierte an der Universität Heidelberg (1990), erlangte die Habilitation für das Fach Neurorehabilitation an der Freien Universität Berlin (2002) und ist apl. Professor an der Universitätsmedizin Greifswald. In der Greifswalder BDH-Klinik war der Neurologe bis 2018 als Chefarzt und seither als Ärztlicher Direktor Forschung tätig. Neben seiner Forschung koordiniert er national und international Leitlinienentwicklung für die Neurorehabilitation. 

Bild: Thomas Meier, pixabay

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der BDH bietet soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Adresse

BDH-Therapiezentrum Ortenau
Leutkirchstraße 34a/b
77723 Gengenbach
Telefon 0 78 03 / 9 66 - 13 12
Telefax 0 78 03 / 9 28 - 94 26
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